Dass Apple gerne Kontrolle über ihre verschiedenen Plattformen ausübt, sollte kein großes Geheimnis mehr sein. Dennoch ist der Aufschrei zur Zeit groß, da Apple verschiedene E-Mails ohne Warnung löscht, die an iCloud-Adressen versendet wurden.
Ein Entwickler von Drehbuchsoftware musste dies erst kürzlich am eigenen Leib erfahren. So schrieb ein Kunde in einer Support-E-Mail, dass eins seiner Skripte, die per E-Mail verschickt wurde, nie den Adressaten erreichte. Nach einigem Testen merkte der Entwickler, dass eine Zeile im Skript, bei der der Protagonist Werbung für eine Porno-Webseite betrachtet, Grund hierfür sei.
Der Ausdruck “barely legal teen” war Grund genug für Apple die E-Mail zu blockieren. Als der Autor die Zeile doch entfernte, klappte es sofort.

Vor einigen Tagen wurde eine neue To-Do App im Mac App Store veröffentlicht. Das kleine Programm stammt aus der deutschen Softwareschmiede Mein Waschhaus von Florian Weich. Der Name Eisenpower ist abgeleitet vom früheren US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower, der ein spezielles Schema für die Wichtigkeit von Aufgaben erdacht hat. An dieses Schema sind die vier Kategorien von Eisenpower angelehnt.
Die App ist schlanke 1,7 MB schwer und kostet 4,49€. Habt ihr sie heruntergeladen, müsst ihr nur noch eine Liste eurer To-Do App auswählen, mit denen ihr eure Aufgaben synchron halten wollt. Die nächsten Aufgaben, die ihr erstellt, werden nun auch auf eurem iPhone, iPad oder iPod touch mit iOS 5 oder höher angezeigt. Voraussetzung dafür ist allerdings ein iCloud-Account mit aktivierter Synchronisation für Erinnerungen und eine Zeitangabe für eure Erinnerungen. Ansonsten bleiben sie lokal in Eisenpower.
Das gesamte Risiko rund um online gelagerte Daten lässt sich nicht auf Null minimieren. So gut ein Passwort auch sein mag und so gut die Sicherheitsvorkehrungen sind, ein Restrisiko besteht immer. Diese schmerzliche Erfahrung musste nun der ehemalige Gizmodo-Mitarbeiter Mat Honan am eigenen Leib erfahren und wie es scheint, hat sich der Apple Support bzw. ein Mitarbeiter des Apple Supports als Sicherheitslücke heraus gestellt.
Los ging alles mit einem einfachen Neustart des iPhones. Nichtsahnend musste Honan dann jedoch feststellen, dass es nicht nur ein einfacher Neustart war, sondern jemand über seinen iCloud-Account über die Funktion “Fernlöschen” das Gerät im wahrsten Sinne des Wortes auf “Null” gesetzt hat. Kurz darauf folgten iPad und MacBook Air.
Schon vor einiger Zeit wurde gemunkelt, dass Apple die iCloud Dienste auf der Webseite um Notizen und Erinnerungen ausbauen will, damit man darauf auch von unterwegs oder vom Windows PC zugreifen kann. Auf beta.icloud.com ist es möglich sich anzumelden, sofern man mit iOS 6 in Apples Cloud unterwegs war.
Was auffällt sind die zwei neuen Web-Applications Notizen und Erinnerungen mit einem Beta Schild oben links versehen. Die Optik der Apps erinnert stark an die iPad Versionen.
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Mit einem Beta Schild sind allerdings auch Kalender und Find my iPhone ausgestattet. Im Kalender gibt es keine auffälligen Neuerungen. Bei Find my iPhone wurde hingegen das Interface überarbeitet und erscheint nun in einem silbernen Gewand. Neu ist auch eine Anzeige, die den aktuellen Stand der Batterie des Devices, was man sucht, anzeigt.
Mit iOS 6 und OS X Mountain Lion intensiviert Apple auch die Anbindung an die iCloud. So erhält OS X Mountain Lion zum Beispiel eine eigene Notizen- und Erinnerungen-Appliaktion. Diese beiden Apps werden zukünftig auch über einen Webbrowser und iCloud.com nutzbar sein.
Bei Apple registrierte Entwickler haben ab sofort die Möglichkeit beide Online-Apps zu testen. Zu diesem Zweck hat der Hersteller aus Cupertino eine iCloud-Beta gestartet. Hier finden Entwickler ab sofort und der normale Anwender ab Herbst die beiden zusätzlichen Apps. Damit liegen Notizen und Erinnerungen als separate Anwendungen im Netz, auf den iOS-Geräten und zukünftig auch auf dem Mac.
Neben Notizen und Erinnerungen haben auch der Kalender und “Find my iPhone” ein Beta-Symbol erhalten Welche Änderungen diese Apps mit sich bringen, ist derzeit noch unklar. Bereits kurz vor der WWDC 2012 zeigte sich die nun offiziell gestartete iCloud Beta kurzfristig.
Wie bereits hier und hier angekündigt, hat Apple zum heutigen 01. Juli 2012 MobileMe offiziell beendet. Anwender, die versuchen, die MobileMe Webseite aufzurufen, werden mit einem eindeutigen Hinweis darauf aufmerksam gemacht. Es heißt “MobileMe wurde beendet“.
Das Ende ist somit gekommen, der alte Synchronisationsservice wurde geschlossen und die iDisk-App und die MobileMe Galerie wurden aus dem App Store entfernt. Ab sofort kann also nur noch die iCloud, die im vergangenen Jahr zusammen mit iOS 5 vorgestellt wurde, genutzt werden.
Obwohl Apple mehrfach seine Anwender gebeten hat, bis zum gestrigen Samstag alle iDisk Inhalte und Fotos der Galerie zu sichern, scheint sich Apple dazu entschlossen zu haben, diese Möglichkeit noch ein paar Tage länger aufrecht zu halten. Auch steht die MobileMe Migration in die iCloud noch für einen begrenzten Zeitrahmen zur Verfügung.
Je näher wir uns Richtung 11. Juni und der bevorstehenden Keynote zur diesjährigen Worldwide Developers Conference bewegen, desto intensiver werden die Gerüchte rund um die bevorstehenden und zu erwartenden Produkte. Der Fokus der Pressekonferenz wird neben OS X Mountain Lion auch auf iOS 6 liegen.
In den letzten Tagen sind uns bereits die ersten potentiellen Neuerungen in iOS 6 über den Weg gelaufen. Es heißt, Apple werde eine eigene Karten-App implementieren, Facebook tiefer ins System integrieren und das Design von iTunes-, App- und iBookstore anpassen.
Am heutigen Montag fährt 9to5Mac weitere Neuerungen auf, die Apple iOS 6 spendieren soll. Aus einer vertrauensvollen Quelle will der US-Blog erfahren haben, dass Safari iCloud Tabs, Mail VIPs und Neuerungen beim Benachrichtigungscenter mit an Bord sein werden. Zudem gibt es News zu Siri und der Facebook-Integration.










































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