Wie Apple sieht sich zur Zeit auch die südkoreanische Samsung-Gruppe schweren Vorwürfen ausgesetzt. So sollen ehemalige Mitarbeiter gestorben sein, weil sie durch die Arbeit bei Samsung schwer krank wurden. Ursache seien krebserregende Chemikalien, denen die Opfer während ihrer Arbeit in Samsung-Fabriken ausgesetzt waren. Diesen Vorwurf erhebt die südkoreanische Organisation SHARPS, die sich für die Opfer einsetzt, gegenüber der ZDF-Sendung „Frontal 21“. Mangelnder Arbeitsschutz hätte dazu geführt, dass rund 150 ehemalige Mitarbeiter meist in jungen Jahren schwer erkrankten, zum Beispiel an Leukämie, Lymphkrebs oder Multipler Sklerose. 56 verstarben vorzeitig. Viele waren laut SHARPS in der Halbleiterproduktion beschäftigt, andere beispielsweise in der Herstellung von LCD-Modulen.
Auch für die iPad- und iPhone-Produktion ist Samsung ein wichtiges Unternehmen. Insgesamt rund 26 Prozent der Komponentenkosten eines iPhones fließen an Samsung. Schon seit Jahren kämpfen die Opfer und ihre Hinterbliebenen dafür, dass Samsung die Erkrankungen als berufsbedingt anerkennt.
Mit diesen massiven Missständen befasst sich das Fernsehmagazin „Frontal 21“ heute Abend ab 21:00 Uhr im ZDF. Zu sehen ist dort u.a. ein Interview mit Kim Soo-Geun, Leiter des Samsung Health Research Institute, der jegliche Vorwürfe abstreitet. Blutkrebserregende Stoffe würden bei der Produktion nicht verwendet. Dieser Aussage widersprechen jedoch Untersuchungen von unabhängigen Wissenschaftlern. Die Kritik an den Arbeitsbedingungen in Entwicklungsländern geht in eine neue Runde…
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Quelle: apfeltech.net































