Der kalifornische Festplatten-Hersteller Seagate gab gestern bekannt, dass man eine neue Technologie für Datenspeicher entwickelt habe. Diese ermögliche ein Speichervolumen von einem Terrabyte pro Quadratzoll. In die Größe einer herkömmlichen 3,5-Zoll-Platte sollen so in einigen Jahren bis zu 60 TB passen. Um das für den Schreibvorgang nötige Magnetfeld möglichst klein zu halten, wird ein Bereich der Festplatte durch einen Laserstrahl erhitzt. Da durch diese Wärme aber der schützende Schmierstoff der Festplatte verdampft, will Seagate Nachschub in dünnen Kohlenstoff-Röhrchen aufbewahren, aus denen bei Bedarf Schmiermittel auf die Plattenoberfläche herausgegeben werden kann. Dieses Verfahren ist schon seit einigen Jahren unter dem Namen „Heat-assisted magnetic recording“ bekannt.
Bisher sind Festplatten im Regelfall mit maximal 3 TB ausgestattet. Seagate will dieses Volumen schon in Kürze verdoppeln. In einigen Jahren will man die Technologie so weiterentwickelt haben, dass Speicherkapazitäten im mittleren zweistelligen Terrabyte-Bereich möglich werden.
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Quelle: apfeltech.net































